Das Prüfverfahren zur BITV 1.0


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Prüfschritt 12.1.1
Frames mit Titel

Diese Version des Prüfschritts ist nicht mehr gültig!

Technische Angaben

Version bis 08.02.2006 | bis 16.10.2009 | bis 22.9.2011
BITV-Bedingung 12.1
Bewertungsalternativen ja / eher erfüllt / eher nicht erfüllt / nein / nicht anwendbar
Gewichtung hohes Gewicht (3 Punkte)
Abwertung keine Abwertung möglich
Bezieht sich auf einzelne Webseite
Prüfschritt erfüllt Aussagekräftige title-Attribute von Frames sind vorhanden.
Prüfschritt nicht anwendbar Frames werden nicht genutzt.

Was wird geprüft?

Frames sind mit sinnvollen Titeln und Namen zu versehen, um Navigation und Identifikation zu ermöglichen.

Der Titel des Frames entspricht dem title-Attribut. Das in der Programmierung gebräuchliche name-Attribut wird ebenfalls ausgewertet. Der Titel soll entweder das name-Attribut wiederholen, oder den Zweck oder Inhalt des Frames in einem kurzen Satz beschreiben. Der Titel ist auf etwa 150 Zeichen zu begrenzen.

Warum wird das geprüft?

Browser wie Lynx sowie Screenreader stellen die Frames und das Frameset als einzelne Fenster dar. Der Anwender muss den Inhalt und Zweck der Frames nacheinander erkunden. Die Navigation wird erleichtert, wenn die Frames aussagekräftig benannt sind.

Eine sinnvolle Bezeichnung ist wichtig zur Orientierung mit Screenreadern und älteren Browsern, die nicht alle am Bildschirm angezeigten Frames gleichzeitig wiedergeben können.

Ältere Browser und einige Screenreader werten das name-Attribut für die Bezeichnung der Frames aus, da dieses für die Programmierung benötigt wird und darum häufig vorhanden ist. Neuere Screenreader nutzen das in der WCAG-Spezifikation verlangte title-Attribut. Gängige Screenreader werten das title- und das in der Programmierung gebräuchliche name-Attribut aus. Dabei wird das title-Attribut vorrangig ausgegeben. Sie sprechen beim Umschalten zwischen den Frames mit den Tastenkürzeln den Titel des aktiven Frames aus.

Wie wird geprüft?

1. Anwendbarkeit des Prüfschritts

Der Prüfschritt ist anwendbar, wenn die Seite Frames oder iframes enthält.

2. Prüfung

  1. Seite mit dem Internet Explorer aufrufen.
  2. In der Web Accessibility Toolbar AIS Toolbar die Funktion Frames > Frame Name / Title aufrufen und prüfen, ob für alle Frames ein aussagekräftiger title- und name Text vorhanden ist.

3. Hinweise

Im title- und name Attribut soll der Zweck oder Inhalt, nicht aber die Lage des Frames auf dem Bildschirm angeben werden. Angemessene title- bzw. name Attribute sind zum Beispiel "Navigation" und "Inhalt", nicht jedoch "top" oder "rechts". Oft werden in Framesets auch leere Frames eingebunden, die ausschließlich zu Layoutzwecken verwendet werden. Bei solchen Frames sollte als Bezeichnung "Leer" gewählt werden.

Der Zeichenvorrat für das name-Attribut ist begrenzt, Leerzeichen und Satzzeichen können nicht verwendet werden. Im title-Attribut können ganze Sätze stehen, falls nötig kann der Inhalt oder Zweck des Frames hier also genauer beschrieben werden. Das title-Attribut kann aber auch die Bezeichnung des name-Attributs wiederholen, falls diese hinreichend aussagekräftig ist.

4. Bewertung

Nicht voll erfüllt:

  • Nicht alle Frames sind sinnvoll benannt.

Nicht erfüllt:

  • Die Titel enthalten missverständliche oder gleichlautende Bezeichnungen.

Einordnung des Prüfschritts

Formulierung BITV:

Jeder Frame ist mit einem Titel zu versehen, um Navigation und Identifikation zu ermöglichen.

http://www.bik-online.info/info/gesetze/bitv/anlage_1.php#12-1

Deutsche Übersetzung der WCAG:

Betiteln Sie jeden Frame, um Navigation und Identifikation zu eleichtern. Benutzen Sie in HTML das "title"-Attribut für FRAME-Elemente.

http://www.w3c.de/Trans/WAI/webinhalt.html#tech-frame-titles

Einordnung des Prüfschritts nach WCAG 2.0

WCAG 2.0

Guideline

Success criterion

Techniques

General Techniques
HTML Techniques

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© 2003 - 2010 DIAS GmbH | Impressum | letzte Änderung 10.08.2006

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